AKTUELL - DOM ZU HALBERSTADT

Der evangelische Dom St. Stephanus und St. Sixtus in Halberstadt ist einer der wenigen großen Kirchenbauten des französischen Kathedralschemas in Deutschland. Er liegt eingebettet in ein Ensemble von romanischen, barocken, neogotischen und modernen Bauten am Rande der Altstadt, die im Zweiten Weltkrieg stark zerstört wurde.

Der Dom ist eine langgestreckte, dreischiffige, hoch- bis spätgotische Basilika über kreuzförmigem Grundriss. Südlich schließen sich die Klausurgebäude mit dem vierflügeligen Kreuzgang und der Neuenstädter Kapelle an. Die eindrucksvolle Doppelturmfront des Westbaues musste gegen Ende des 19. Jahrhunderts abgetragen und neu errichtet werden. Der untere Teil mit dem frühgotischen Hauptportal ist jedoch noch weitgehend original.

Weltweit bekannt ist der Dom zu Halberstadt für seinen Domschatz, einer der kostbarsten Kirchschätze der Welt. Mit mehr als 650 Stücken gilt der Halberstädter Domschatz als einer der umfangreichsten Kirchenschätze überhaupt. Das einzigartige Ensemble mittelalterlicher Kunstwerke umfasst alle im Mittelalter gebräuchlichen Kunstgattungen.

WIR STELLEN DAS KÜNSTLERISCH GESTALTETE SÜDFENSTER IM SÜDQUERHAUS HER

Das im Krieg zerstörte südliche Querhausfenster (größtes Fenster im Dom, ca. 80 Quadratmeter) wir durch eine Neugestaltung nach den Entwürfen von Dipl.-Glasgestalter Günter Grohs aus mundgeblasenen, überfangenen, opalisierenden bis opaken Echt-Antikgläsern, die vom Künstler mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden und Flächenanteilen heiß verformt wurden, von uns hergestellt.
Dabei bringen wir auf die Einzelscheiben beidseitig flächige Farbe in Wisch- und Konturtechnik auf, welche wir bei 630°C teilweise mehrfach einbrennen sowie mit partiellen Ätzungen und Sandstrahlungen versehen. Die Einzelscheiben werden filigran mit unterschiedlich starken Bleistegen von uns zusammengefügt und punktuell verlötet.