Der evangelische Dom St. Stephanus und St. Sixtus in Halberstadt ist einer der wenigen großen Kirchenbauten des französischen Kathedralschemas in Deutschland. Er liegt eingebettet in ein Ensemble von romanischen, barocken, neogotischen und modernen Bauten am Rande der Altstadt, die im Zweiten Weltkrieg stark zerstört wurde.
Der Dom ist eine langgestreckte, dreischiffige, hoch- bis spätgotische Basilika über kreuzförmigem Grundriss. Südlich schließen sich die Klausurgebäude mit dem vierflügeligen Kreuzgang und der Neuenstädter Kapelle an. Die eindrucksvolle Doppelturmfront des Westbaues musste gegen Ende des 19. Jahrhunderts abgetragen und neu errichtet werden. Der untere Teil mit dem frühgotischen Hauptportal ist jedoch noch weitgehend original.
Weltweit bekannt ist der Dom zu Halberstadt für seinen Domschatz, einer der kostbarsten Kirchschätze der Welt. Mit mehr als 650 Stücken gilt der Halberstädter Domschatz als einer der umfangreichsten Kirchenschätze überhaupt. Das einzigartige Ensemble mittelalterlicher Kunstwerke umfasst alle im Mittelalter gebräuchlichen Kunstgattungen.








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